
ADFC-Radreiseanalyse 2025 © ADFC/April Agentur
ADFC-Radreiseanalyse 2025
Die ADFC-Radreiseanalyse untersucht das Radreise- und Ausflugsverhalten der Menschen in Deutschland: Wo fahren sie hin, wie lange sind sie unterwegs? Die Umfrage von 2025 wird derzeit ausgewertet und am 4. März auf der ITB in Berlin präsentiert.
Video: Der ADFC präsentiert am 4. März um 11 Uhr die Ergebnisse der ADFC-Radreiseanalyse 2025 im Livestream.
Das will die ADFC-Radreiseanalyse wissen
Der ADFC hat den Befragungsrhythmus angepasst und fragt alle zwei Jahre zum Beispiel danach, welche Radfernwege und Radregionen Teilnehmer:innen befahren haben. Auch wie lange und wie oft sie unterwegs waren oder wie sie ihre An- und Abreise gestalten, sind Fragen. Außerdem will der ADFC wissen, warum die Teilnehmenden Radreisen unternehmen, wie viel Geld sie dabei ausgeben oder ob sie ein Elektrofahrrad nutzen und welche Radreisen sie für 2026 planen.
Die ADFC-Umfrage fragt in diesem Jahr erstmals danach, ob die Radreise ein Anlass war, um in Ausrüstung (Fahrrad, Taschen, Bekleidung) oder in Serviceleistungen wie Versicherungen, Fahrradinspektionen oder Reparaturen zu investieren. Neu sind auch die Fragen, welche Bedeutung der Naturschutz bei Tagesausflügen hat oder ob Extremwetterereignisse Einfluss auf die Planung von Radreisen haben.

Fahrradnutzung in Urlaub und Freizeit sichtbar machen
Die Ergebnisse der bundesweiten und repräsentativen Online-Befragung machen die Bedeutung von Radreisen und Tagesausflügen mit dem Rad sichtbar.
„Mit der letzten ADFC-Radreiseanalyse konnten wir zeigen, dass der Radtourismus weit mehr ist als ‚Streckenradeln‘: Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland fahren in ihrem Urlaub und auf Tagesausflügen Fahrrad – insgesamt haben sie 455 Millionen Tagesausflüge und 5,5 Millionen Radreisen mit drei und mehr Übernachtungen im Jahr 2023 unternommen. Der Radtourismus ist vielfältig und umfasst neben den Radreisen und Tagesausflügen auch Reisende, die in ihren Urlauben das Fahrrad für Ausflüge und Besichtigungen nutzen. Mit der aktuellen Befragung wollen wir den Radtourismus weiterdenken, ihn in seiner Gesamtheit und Vielfalt sichtbar machen und mit neuen Ansätzen künftige Trends erkennen.“
Christian Tänzler ist im ADFC-Bundesvorstand zuständig für den Radtourismus.
Wo gibt es Verbesserungspotenzial?
Die Zahlen belegen, dass die ADFC-Radreiseanalyse für Politik und Verwaltung sowie für die Tourismusbranche ein Gradmesser für den Radtourismus in Deutschland ist: Sie hilft, ihn zu stärken und zu verbessern.
Bei der ADFC-Radreiseanalyse können auch Menschen teilnehmen, die keine Radreisen oder Kurzurlaube und Tagesausflüge mit dem Rad unternommen haben. Der ADFC ist daran interessiert, Gründe zu erfahren, warum Menschen in ihrem Urlaub das Rad nur gelegentlich beziehungsweise gar nicht nutzen oder warum sie sich gegen einen Urlaub mit dem Fahrrad entscheiden. Das ermöglicht Rückschlüsse darauf, was beim Radtourismus in Deutschland noch verbessert werden kann.
Ergebnisse ab März 2026
Die Ergebnisse der ADFC-Radreiseanalyse stellt der ADFC am 4. März 2026 von 11 bis 12 Uhr im Rahmen der Tourismusmesse ITB in Berlin vor. Die Umfrage ist in ihrer Detailtiefe und bei den Teilnahmezahlen einzigartig. Bei der ADFC-Radreiseanalyse 2025 haben rund 17.000 Menschen teilgenommen.








