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            <title>Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC)</title>
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            <description>RSS-Newsfeed mit Neuigkeiten, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC)</description>
            <language>de</language>
            
                <copyright>Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. (ADFC)</copyright>
            
            <pubDate>Sun, 17 May 2026 14:15:38 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sun, 17 May 2026 14:15:38 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 11:03:24 +0200</pubDate>
                        <title>Demokratie-Radtour</title>
                        <link>https://www.adfc.de/neuigkeit/demokratie-radtour-1</link>
                        <description>Das Bündnis Leipzig fürs Klima plant vom 7. August bis zum 5. September eine parteiübergreifende Demokratie-Radtour durch Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt – im Vorfeld der Landtagswahlen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die rund 30-tägige Tour soll demokratische Kräfte über Parteigrenzen hinweg vernetzen, ihr Engagement stärken und ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus und für eine lebenswerte, vielfältige Zukunft setzen.</p>
<p>Die Route führt von Schwerin bis Magdeburg durch zahlreiche Orte. Die einzelnen Etappen sind 50 bis 65 Kilometer lang und laufen jeweils unter einem Tagesthema wie Klimagerechtigkeit, Mobilitätswende oder Zivilcourage.</p>
<h2><span>Mitstreiter:innen gesucht</span></h2>
<p>Damit die Demokratie-Radtour zum Erfolg wird, sucht das Bündnis Mitstreiter:innen in Leipzig und entlang der Stecke, die bei der Organisation einzelner Etappen unterstützen, Kontakte zu lokalen Initiativen, Organisationen oder Kandidat:innen herstellen oder sich inhaltlich beteiligen. Aber auch Menschen, die Medienkontakte vermitteln, andere hilfreiche Hinweise geben können und eine oder mehrere Etappen mitfahren möchten, werden gesucht.</p>
<p>Bei Interesse Kontakt per <a href="#" data-mailto-token="jxfiql7oxaXlpqabrqpzeixka+ab" data-mailto-vector="-3">E-Mail</a></p>
<p><a href="https://ostdeutschland.de/" target="_blank" class="button-weiter" rel="noreferrer">Mehr zur Demokratie-Radtour</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 10:57:22 +0200</pubDate>
                        <title>Fachtagung des ADFC Rhein-Neckar</title>
                        <link>https://www.adfc.de/neuigkeit/fachtagung-des-adfc-rhein-neckar</link>
                        <description>Wie kann Radfahren für alle sicherer werden? Zu diesem Thema veranstaltete der ADFC Rhein-Neckar zusammen mit der IHK Rhein-Neckar, der Stadt Schwetzingen und dem ADFC Mannheim im März 2026 eine Fachtagung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Rahmenbedingungen für den Radverkehr so verbessern lassen, dass sich Menschen jeden Alters beim Radfahren wohlfühlen und das Fahrrad selbstverständlich im Alltag nutzen.&nbsp;</p>
<p>Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Kommunalpolitiker:innen, Fachplaner:innen, Vertreterinnen und Vertreter von Schulen, Hochschulen, Unternehmen sowie Berufsgenossenschaften, Kranken- und Unfallkassen. Diskutiert wurden Verbesserungen der Radinfrastruktur, sichere Verkehrsführungen sowie die stärkere Berücksichtigung des Radverkehrs in der Stadt- und Verkehrsplanung.&nbsp;</p>
<h2><span>Maßnahmen für mehr Radverkehr und Sicherheit</span></h2>
<p>Konkret wurde herausgestellt, dass neben einer konsequenten Umverteilung des Verkehrsraums zugunsten des Radverkehrs auch durchgehende Verbindungen, sichere Knotenpunkte und Abstellanlagen sowie insgesamt eine fehlerverzeihende Infrastruktur erforderlich sind, damit mehr Menschen das Fahrrad nutzen. Auch die subjektive Sicherheit wurde als wichtiger Aspekt hervorgehoben. Nur wer sich auf seinen täglichen Wegen sicher fühlt, steigt gern aufs Rad. Außerdem zeigte die Veranstaltung, dass auch Verkehrspädagogik und Öffentlichkeitsarbeit einen Beitrag zu einem besseren Miteinander im Straßenverkehr leisten können.</p>
<p><a href="https://rhein-neckar.adfc.de/neuigkeit/ziel-ist-eine-welt-in-der-sich-die-menschen-beim-radfahren-wohlfuehlen" target="_blank" class="button-weiter">Mehr zur Fachtagung des ADFC-Rhein-Neckar</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 10:36:23 +0200</pubDate>
                        <title>Mehr tödliche Radunfälle</title>
                        <link>https://www.adfc.de/neuigkeit/mehr-toedliche-radunfaelle</link>
                        <description>Die Zahl der getöteten Radfahrenden ist weiter gestiegen. Das zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamts für das Jahr 2025. Vor allem Menschen auf Pedelecs verunglücken häufiger tödlich.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war im Jahr 2025 rund jede sechste im Straßenverkehr getötete Person mit dem Fahrrad unterwegs. Insgesamt verloren 462 Radfahrende ihr Leben. Damit ist die Zahl der getöteten Radfahrenden insgesamt um knapp vier Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Im Vergleich zu 2015 nahm sie um knapp 21 Prozent zu.</p>
<p>Damit ist die Zahl der tödlichen Radunfälle in den letzten zehn Jahren stark angestiegen, während die Zahl der Verkehrstoten insgesamt deutlich zurückgegangen ist. Insgesamt war die Zahl der Verkehrstoten im letzten Jahr zwar knapp zwei Prozent höher als 2024 – gegenüber 2015 ist sie aber um mehr als 18 Prozent gesunken.</p>
<h2><span>Deutlich mehr Getötete auf Pedelecs</span></h2>
<p>Elektroräder sind beliebt. Das zeigt sich auch in den Unfallzahlen. Fast jede zweite tödlich verunglückte Person war 2025 mit einem Elektrorad unterwegs – insgesamt waren es 217. Zum Vergleich: 2015 waren es lediglich 36 Pedelec-Fahrende, die bei einem Unfall ums Leben kamen.&nbsp;</p>
<p>Ältere Menschen auf dem Fahrrad sind im Straßenverkehr besonders gefährdet – und nutzen gerne Elektroräder. Rund 62 Prozent der getöteten Radfahrenden insgesamt waren 65 Jahre oder älter. Schaut man nur auf die Pedelec-Fahrer:innen waren es sogar gut 67 Prozent in dieser Altersgruppe, die bei einem Unfall verstarben.&nbsp;</p>
<p>In etwa zwei Dritteln der Fahrradunfälle mit Personenschaden sind weitere Verkehrsteilnehmende beteiligt – am häufigsten sind es Autofahrende.&nbsp;</p>
<h2><span>ADFC fordert sichere Kreuzungen</span></h2>
<p>„Immer mehr Menschen nutzen Fahrrad und E-Bike für ihre täglichen Wege. Das ist gut für die Gesundheit, die Stauentlastung und schützt das Klima. Gleichzeitig müssen die Unfallzahlen dringend fallen, statt weiter zu steigen“, sagt ADFC-Bundesgeschäftsführerin Dr. Caroline Lodemann: „Wir weisen seit Langem darauf hin, dass zu viele Radwege in Deutschland mangelhaft sind – wenn es sie überhaupt gibt. Radwege müssen dringend sicher und fehlerverzeihend ausgebaut werden. Gefährliche Kreuzungen gilt es, durch getrennte Ampelphasen, gute Sichtbeziehungen und eine bauliche Trennung von Kfz- und Radverkehr sicher zu gestalten. Eine sofort umsetzbare Maßnahme für die Sicherheit der Radfahrenden ist Tempo 30 als Standard und Tempo 50 als Ausnahme – so wie in Helsinki, das bei der Verkehrssicherheit ganz vorne liegt. Dafür braucht es vor allem den politischen Willen, die Sicherheit von Radfahrerinnen und Radfahrern ernst zu nehmen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 17:28:00 +0200</pubDate>
                        <title>Stadtradeln startet ab 1. Mai</title>
                        <link>https://www.adfc.de/neuigkeit/stadtradeln-startet-ab-1-mai</link>
                        <description>Ab 1. Mai findet das Stadtradeln in vielen Kommunen wieder statt. Bürger:innen sind dazu aufgerufen, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Das ist gut fürs Klima und kann auch positive Effekt auf die Radinfrastruktur haben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit über 15 Jahren können Kommunen zwischen dem 1. Mai und dem 30. September ihre Büger:innen dazu aufrufen, 21 Tage lang für eine engagierte Radverkehrsförderung, einen starken Klimaschutz, mehr Lebensqualität in den Kommunen und letztlich auch für mehr Spaß beim Radfahren in die Pedale zu treten. Beim Stadtradeln fahren in mehr als 3.000 Kommunen die Bürger:innen um die Wette und nutzen das Fahrrad für möglichst viele ihrer Alltagswege.&nbsp;</p>
<p>Die Kampagne Stadtradeln verwandelt individuelles Radfahren in eine gemeinschaftliche Aktivität. Die Teilnehmenden radeln in Teams gemeinsam mit ihrem Freundes- und Bekanntenkreis – die Kampagne ist damit eine gute Möglichkeit, das eigene Umfeld in einem spielerischen Rahmen fürs Radfahren zu begeistern.&nbsp;</p>
<h2>Radinfrastruktur in den Kommunen verbessern</h2>
<p>Stadtradeln hilft auch dabei, die Radinfrastruktur in den Kommunen zu verbessern: Über die Meldeplattform RADar! können die Radfahrende schnell und einfach Schlaglöcher, plötzlich endende Radwege oder eine unübersichtliche Verkehrsführung in einem digitalen Stadtplan melden. So kann die Kommunalverwaltung auf das Wissen ihrer Bürger:innen zurückgreifen und die Mängel beheben – transparent und in der Plattform nachvollziehbar.&nbsp;</p>
<p>Die örtliche Radverkehrsplanung profitiert zudem von der Stadtradeln-App: Die per App getrackten Fahrten werden als anonymisierte Bewegungsdaten von der Technischen Universität Dresden wissenschaftlich ausgewertet. Die Erkenntnisse – zum Beispiel, wo wie viel und wie schnell gefahren wird oder wo der Radverkehrsfluss verlangsamt wird – können von den Kommunen für einen datenbasierten Ausbau der Radinfrastruktur genutzt werden.</p>
<p><a href="https://www.stadtradeln.de" target="_blank" class="button-weiter" rel="noreferrer">Mehr Infos: stadtradeln.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 13:16:00 +0200</pubDate>
                        <title>ADFC-Fahrrad-Sternfahrt NRW</title>
                        <link>https://www.adfc.de/neuigkeit/adfc-fahrrad-sternfahrt-nrw</link>
                        <description>Am 3. Mai durchquert die ADFC-Fahrrad-Sternfahrt NRW unter dem Motto „Ciao Stau – mehr Platz fürs Rad!“ das bevölkerungsreichste Bundesland. Alle Routen aus dem Rheinland und Ruhrgebiet führen zum zentralen Ziel in Düsseldorf. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Organisiert wird die Sternfahrt federführend vom ADFC Düsseldorf. Sie soll ein sichtbares Zeichen für eine echte Verkehrswende mit mehr Radverkehr und einer gerechteren Aufteilung des öffentlichen Raums setzen. Denn gute Radverkehrsinfrastruktur schafft Alternativen, entlastet Straßen und verbessert die Lebensqualität in Städten und Regionen.</p>
<p>Konkret fordert der ADFC breite, sichere Radwege, komfortable und durchgängige Netze, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Radschnellwege und verkehrsberuhigte Bereiche. Ziel sind Städte und Regionen, in denen sich Menschen frei und sicher mit dem Rad bewegen können – unabhängig von Alter, Geldbeutel oder Mobilitätseinschränkungen.</p>
<h2><span>Zubringer aus der gesamten Region</span></h2>
<p>Von über 80 Startpunkten aus rollt die Fahrradsternfahrt durch Nordrhein-Westfalen. Alle Routen aus dem Rheinland und Ruhrgebiet führen nach Düsseldorf auf die Königsallee. Dort erwartet alle Teilnehmenden eine Kundgebung mit anschließender Rundfahrt durch Düsseldorf.</p>
<h2><span>Gemeinsam auf der Straße demonstrieren: ADFC-Sternfahrten</span></h2>
<p>Deutschlandweit setzt der ADFC mit der #Sternfahrt26 ein Zeichen für mehr Radverkehr und moderne Mobilität. Im Frühjahr und Sommer bis in den September hinein gibt es weitere Sternfahrten, die vom ADFC organisiert oder als Bündnispartner unterstützt werden.</p>
<p><a href="/artikel/gemeinsam-auf-der-strasse-demonstrieren-adfc-sternfahrten" class="button-weiter">Weitere Sternfahrten</a>&nbsp;</p>
<p>Die ADFC-Sternfahrten sind der sichtbare Protest für eine moderne Mobilität und haben eine lange Tradition. Tausende fordern auf dann teils autofreien Hauptstraßen oder Hochgeschwindigkeitsstrecken Platz für Menschen statt für Autos.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-69189</guid>
                        <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 13:24:30 +0200</pubDate>
                        <title>Sternfahrt-Saison startet in Itzehoe</title>
                        <link>https://www.adfc.de/neuigkeit/sternfahrt-saison-startet-in-itzehoe</link>
                        <description>Die Sternfahrten rollen an: Los geht es am 1. Mai in Itzehoe. Der ADFC Schleswig-Holstein lädt zum Störradeln.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der ADFC Schleswig-Holstein lädt am 1. Mai ab 14 Uhr zu einer bunten, familienfreundlichen Fahrradparade unter dem Motto: „Radfahren für Klimaschutz, Gesundheit, Mobilitätswende und Lebensqualität“ ein. Start und Ziel ist das Kreismuseum Prinzeßhof.&nbsp;</p>
<p>Die rund 15 Kilometer lange Tour führt durch die Stadt und zweimal über den Fluss Stör. Musikalisch begleitet wird der Korso von den Wacken Firefighters auf Rikschas. Es gibt Zubringertouren aus Neumünster, Brunsbüttel, Pinneberg und Wacken.</p>
<h2><span>Gemeinsam auf der Straße demonstrieren: ADFC-Sternfahrten</span></h2>
<p>Die Sternfahrt in Itzehoe macht den Anfang: Deutschlandweit setzt der ADFC mit der #Sternfahrt26 ein Zeichen für mehr Radverkehr und moderne Mobilität. Im Frühjahr und Sommer bis in den September hinein gibt es weitere Sternfahrten, die vom ADFC organisiert oder als Bündnispartner unterstützt werden.</p>
<p>Die ADFC-Sternfahrten haben eine lange Tradition: Sie sind der sichtbare Protest für eine moderne Mobilität mit dem Radverkehr im Mittelpunkt. Tausende fordern bei den Demos auf teils autofreien Hauptstraßen oder Hochgeschwindigkeitsstrecken Platz für Menschen statt für Autos.</p>
<p><a href="/artikel/gemeinsam-auf-der-strasse-demonstrieren-adfc-sternfahrten" class="button-weiter">Weitere Sternfahrten</a></p>
<p>Anlass der Sternfahrt in Itzehoe ist die offizielle Eröffnung der internationalen Kampagne Stadtradeln durch den Kreis Steinburg und das Klima-Bündnis. Bis zum 30. September findet das Stadtradeln in vielen Kommunen statt. Diese rufen ihre Büger:innen dazu auf, an jeweils 21 Tagen möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen: <a href="http://www.stadtradeln.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.stadtradeln.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-69185</guid>
                        <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 12:44:34 +0200</pubDate>
                        <title>Kinder fordern sichere Straßen</title>
                        <link>https://www.adfc.de/neuigkeit/kinder-fordern-sichere-strassen</link>
                        <description>Die Kidical Mass zieht wieder durchs Land: Mit bundesweiten Fahrraddemos demonstrieren Kinder und Familien vom 1. bis zum 10. Mai dafür, dass sie sicher zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren können.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Mai zieht es Kinder und Familien bei der Kidical Mass wieder mit ihren Fahrrädern auf die Straße. Mit bunten Fahrraddemos, Schulstraßen, Fahrradbussen und kreativen Schulweg-Aktionen setzen sie ein Zeichen für sichere Wege und fordern mehr Tempo bei der Umsetzung von Verkehrssicherheitsmaßnahmen.&nbsp;</p>
<p>Die Kidical Mass ist eine weltweite Bewegung. Seit 2017 gibt es die Fahrraddemos für kinder- und fahrradfreundliche Städte und Gemeinden auch in Deutschland.&nbsp;</p>
<p>Hinter den Aktionen steht das Kidical Mass-Aktionsbündnis, bei dem der ADFC Partner ist.</p>
<p>Konkret fordert das Bündnis:</p><ul class="listicon2"><li><span>Die Bundesregierung soll</span><i><span>&nbsp;</span></i><span>Schulstraßen in die StVO aufnehmen.</span></li><li><span>Bundesländer sollten den Beispielen von Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg folgen und Kommunen über einen Erlass ermutigen, Schulstraßen einzurichten.</span></li><li><span>Kommunen sollten ihren – über vom ADFC angestoßenen Reformen des Straßenverkehrsgesetzes und der StVO – neu gewonnenen Spielraum nutzen und Maßnahmen wie den Ausbau sicherer und dichter Fuß- und Radwegenetze, Tempo 30-Bereiche und Schulstraßen umsetzen.</span></li></ul><p>
</p><h2><span>Schulstraßen ermöglichen sicherere Schulwege</span></h2>
<p>Für Schulstraßen werden eine oder mehrere Straßen im Umfeld einer Schule für den Kraftverkehr gesperrt. Gleichzeitig wird die Fahrbahn für den nichtmotorisierten Verkehr freigegeben, so dass Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad sicher zur Schule kommen können.</p>
<p>Meistens ist die Sperrung zeitlich begrenzt auf eine bestimmte Zeit vor Schulbeginn und nach Schulende. Das Umfeld einer Schule kann aber auch dauerhaft autofrei gestaltet werden, um für den ganzen Tag Möglichkeiten zum Verweilen oder Spielen zu schaffen.</p>
<h2><span>Aktionen mit ADFC-Beteiligung</span></h2>
<p>2026 werden wieder einige Familien-Fahrraddemos von ADFC-Gruppen organisiert und unterstützt. U. a. rollen sie durch <a href="https://berlin.adfc.de/artikel/kinder-aufs-rad-kidical-mass-am-9-10-mai-2026-in-berlin" target="_blank">Berlin</a>, <a href="https://www.adfc-bw.de/bietigheim-bissingen/?page=termine/touren.php#t260509" target="_blank" rel="noreferrer">Bietigheim-Bissingen</a>, <a href="https://www.adfc-fulda.de/KidicalMass2026-1" target="_blank" rel="noreferrer">Fulda</a>, <a href="https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/198234-kidical-mass-kinderfahrraddemo" target="_blank" rel="noreferrer">Hamburg</a>, <a href="https://www.adfc-nienburg.de/presse2026/mitteilung22-02-2026.html" target="_blank" rel="noreferrer">Landkreis Nienburg</a> und <a href="https://www.adfc-wiesbaden.de/2026/04/radtouren/kidical-mass-am-3-mai-2026/" target="_blank" rel="noreferrer">Wiesbaden</a>.</p>
<p><a href="https://kinderaufsrad.org/" target="_blank" class="button-weiter" rel="noreferrer">Übersicht aller Kidical Mass-Aktionen</a></p>
<p>Auch über den Aktionszeitraum hinaus gibt es Familien-Fahrraddemos vom ADFC: zum Beispiel in <a href="https://touren-termine.adfc.de/radveranstaltung/178627-kidical-mass-fahrraddemo" target="_blank" rel="noreferrer">Hannover</a>, <a href="https://www.adfc-ingolstadt.de/kidical-mass/" target="_blank" rel="noreferrer">Ingolstadt</a> oder <a href="https://nuernberg.adfc.de/neuigkeit/kidical-mass-kinder-fahrrad-demo" target="_blank">Nürnberg</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-68571</guid>
                        <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 09:43:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wenn Reisen zum Streitfall wird</title>
                        <link>https://www.adfc.de/neuigkeit/wenn-reisen-zum-streitfall-wird</link>
                        <description>Wenn es bei der Fahrradmitnahme in der Bahn zu Problemen kommt, hilft die Schlichtungsstelle Reise &amp; Verkehr. Dr. Sabine Cofalla, Geschäftsführerin der Schlichtungsstelle Reise &amp; Verkehr und Schlichter Elmedin Sopa erklären ihre Arbeit im Interview. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was genau macht die Schlichtungsstelle Reise &amp; Verkehr?</strong></p>
<p><strong>Dr. Sabine Cofalla: </strong>Auf Reisen ergeben sich immer mal Probleme: Das kann ein ausgefallener oder verspäteter Zug sein oder bei einer Flugreise verschwindet das Gepäck. Wir helfen, wenn sich Reisende und Verkehrsunternehmen bei einem Konflikt im direkten Dialog nicht einigen können. Dann unterstützen wir beide Seiten dabei, möglichst einvernehmlich doch noch gute Lösungen zu finden. Gut zu wissen: Schlichtungsverfahren sind für Verbraucher:innen kostenfrei. Die rechtliche Grundlage dafür ist das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG). Wir sind als Verbraucherschlichtungsstelle von der Bundesregierung anerkannt und bei der Europäischen Kommission notifiziert.&nbsp;</p>

<p><strong>Wann können sich Reisende an die Schlichtungsstelle wenden und wie läuft ein Schlichtungsverfahren konkret ab?</strong></p>
<p><strong>Elmedin Sopa: </strong>Wichtig ist, dass die Verbraucher:innen ihr Anliegen zuerst an das Verkehrsunternehmen herangetragen haben, es aber zu keiner Einigung zwischen beiden gekommen ist. Dann können sie sich an uns wenden und einen Antrag stellen – das geht online. Zu beachten ist dabei, dass das betreffende Unternehmen in unserem Trägerverein vertreten sein muss. Das sind aktuell rund 350 Unternehmen.&nbsp;</p>
<p>Nach Erhalt des Antrags wenden wir uns an das Verkehrsunternehmen und bitten um eine Stellungnahme. Dann gibt es mehrere Möglichkeiten: Das Unternehmen erkennt den Anspruch an oder macht ein akzeptables Gegenangebot. Auf diese Weise lassen sich rund die Hälfte der Streitigkeiten schnell beilegen. Andernfalls prüfen unsere Jurist:innen den Fall rechtlich und unterbreiten eine Schlichtungsempfehlung. Die Schlichtungsempfehlung ist für beide Seiten zunächst unverbindlich. Wenn sie jedoch beidseitig angenommen wird, ist sie rechtlich bindend.&nbsp;</p>


<p><strong>Elmedin Sopa:</strong> Wir erklären den Menschen auch, warum sie in bestimmten Fällen keinen Rechtsanspruch haben. Viele bedanken sich dann, weil sie zum ersten Mal eine Erklärung zum Sachverhalt bekommen. Oft sind Reisende schon zufrieden, wenn sie den Sachverhalt verstehen und sich verstanden fühlen. Und sie wissen auch, was sie beim nächsten Mal ggf. selbst besser machen können.</p>

<p><strong>Der ADFC bekommt oft Anfragen zur Fahrradmitnahme in der Bahn und Problemen, die sich daraus ergeben. Welche Konflikte erleben Sie hier am häufigsten?</strong></p>
<p><strong>Elmedin Sopa: </strong>Die meisten Streitfälle betreffen die Fahrradmitnahme im Fernverkehr in den Sommermonaten in Urlaubsregionen. Meist geht es um zwei Szenarien: Das Eisenbahnunternehmen hat ein Fahrrad befördert, für das aber kein gültiges Ticket eingelöst wurde. Das begründet dann ein erhöhtes Beförderungsentgelt.&nbsp;</p>
<p>Das andere Szenario ist, dass Reisende ein Fahrradticket im Fernverkehr erworben haben, die Beförderung aber nicht stattgefunden hat, zum Beispiel weil der ICE ausgefallen ist, nicht genügend Plätze zur Verfügung gestellt wurden oder mit der Reservierung etwas schiefgelaufen ist. In den meisten Fällen befördert die Person das Fahrrad dann auf eigene Kosten und möchte diese erstattet haben.&nbsp;</p>
<p>Einige wenige Fälle betreffen auch den Nahverkehr und die – je nach Verkehrsverbund unterschiedlichen – Regelungen zur Fahrradmitnahme. So müssen Reisende mit einem Deutschlandticket in einer Stadt kein zusätzliches Fahrradticket erwerben, in einer anderen aber schon. Und in einigen Städten gibt es bestimmte Zeiten, in denen im Nahverkehr kein Fahrrad mitgenommen werden darf – auch solche Streitfälle werden ab und zu an uns herangetragen.</p>

<p><strong>Der ADFC fordert eine bundesweit einheitliche Regelung zur Fahrradmitnahme in der Bahn, ähnlich wie das Deutschlandticket. Wie stehen Sie zu diesem Vorschlag?</strong></p>
<p><strong>Dr. Sabine Cofalla</strong>: Die bei uns eingehenden Fälle lassen vermuten, dass einheitliche Regelungen zu weniger Missverständnissen führen und somit einige Konflikte vermieden werden könnten. Das Deutschlandticket ist ein gutes Beispiel dafür, wie angenehm es sein kann, den ÖPNV einfach zu nutzen, statt erst einmal heterogene Tarife zu studieren.</p>

<p><strong>Spielt die steigende Zahl von Elektrorädern bei Streitfällen eine Rolle?</strong></p>
<p><strong>Elmedin Sopa:</strong> Es kommt immer wieder vor, dass Elektroräder in einen Streitfall involviert sind. Das hat bei den Konstellationen unserer Schlichtungsfälle aber insofern keine juristische Relevanz, als dass Elektrofahrräder beispielsweise bei der Frage notwendiger Zusatzfahrscheine regelmäßig als normale Fahrräder betrachtet werden. Um jedoch sicherzugehen, lohnt sich ein Blick in die Beförderungsbedingungen.</p>



<p><strong>Dr. Sabine Cofalla: </strong>Ja, genau: Reisen mit dem Fahrrad vorher gut zu planen und eventuelle Probleme so gut wie möglich zu dokumentieren sind gute Tipps für entspannte Fahrten. Was zudem immer hilft: Ruhe bewahren und gelassen bleiben.</p>
<p>Nicht zuletzt: Sollte die Schlichtungsstelle Reise &amp; Verkehr einmal nicht helfen können, weil das entsprechende Unternehmen nicht Mitglied bei uns ist, können sich Verbraucher:innen an die Universalschlichtungsstelle des Bundes wenden. Und falls es auf Reisen außerhalb Deutschlands zu Streitigkeiten mit Verkehrsunternehmen kommt, kann man das Europäische Verbraucherzentrum kontaktieren oder auch direkt die Schlichtungsstelle, die in dem jeweiligen EU-Land für den Bereich Reise und Verkehr zuständig ist.&nbsp;</p>
<p><a href="/artikel/zehn-adfc-tipps-fuer-entspannte-radreisen-mit-der-bahn" class="button-weiter">Zehn ADFC-Tipps für entspannte Radreisen mit der Bahn</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 14:07:00 +0200</pubDate>
                        <title>Junger ADFC für moderne Mobilität</title>
                        <link>https://www.adfc.de/neuigkeit/junger-adfc-fuer-moderne-mobilitaet</link>
                        <description>Rund 60 junge Menschen aus ganz Deutschland trafen sich vom 10. bis 12. April in Halle zum ADFC-Jugendforum. Auf der 2. Bundesjugendversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt und das Verkehrspolitische Programm verabschiedet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem ADFC-Jugendforum in Halle kamen rund 60 junge Menschen zusammen, um sich zu vernetzen, weiterzubilden und gemeinsam die Zukunft der Radverkehrspolitik zu gestalten. Das Workshop-Programm der dreitägigen Veranstaltung bot eine große Bandbreite an Themen und Raum zum Austausch. Der Schwerpunkt lag auf Verkehrspolitik, aber auch Social Media-Kampagnen und Radtouren waren Themen. Ein besonderes Highlight war die vom Jungen ADFC organisierte Raddemonstration „RadParade“, die ein sichtbares Zeichen für eine fahrradfreundliche Verkehrspolitik setzte.</p>
<h2><span>Bundesjugendversammlung beschließt Verkehrspolitisches Programm</span></h2>
<p>Im Rahmen des Jugendforums tagte auch die zweite Bundesjugendversammlung des Jungen ADFC. Zum ersten Mal standen mehrere inhaltliche Anträge zur Abstimmung, die intensiv diskutiert und schließlich beschlossen wurden.</p>
<p>Angenommen wurde unter anderem das Verkehrspolitische Programm des Jungen ADFC. Darin setzen sich die jungen Mitglieder für eine grundlegende Transformation der Mobilität ein.&nbsp;</p>
<p>Zu den Kernforderungen gehören:</p><ul class="listicon2"><li>ein sicherer Straßenverkehr, in dem alle ihre Verkehrsmittel frei wählen können</li><li>eine Mobilität für alle</li><li>eine deutschlandweit einladende Radverkehrsinfrastruktur</li><li>Flächengerechtigkeit und mehr Platz für den Radverkehr</li><li>eine systematische Beteiligung junger Menschen an verkehrspolitischen Entscheidungen</li><li>eine umfassende Mobilitätsbildung</li><li>eine einfache Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel</li><li>selbstbestimmte Mobilität aller Menschen</li><li>eine zukunftsfähige Ausbildung und Forschung im Bereich Radverkehr</li><li>eine Förderung des Radfahrens in Sport, Freizeit und Tourismus</li></ul><p>
</p><h2><span>Ende der Subventionierung fossiler Mobilität gefordert</span></h2>
<p>Ebenfalls angenommen wurde der Antrag „Mit nachhaltigen Entlastungen gemeinsam aus der Energiekrise“. Darin fordert der Junge ADFC unter anderem ein Ende der Subventionierung fossiler Mobilität sowie stärkere Anreize für den Umstieg aufs Fahrrad.</p>
<p>Auch ein Antrag zu Wildcampen für Bikepacker:innen in Deutschland wurde beschlossen. Der Junge ADFC will sich künftig für einfache, kostengünstige und naturnahe Übernachtungsmöglichkeiten einsetzen. Dazu wollen sie eine entsprechende Position entwickeln, die bessere Bedingungen für Bikepacker:innen, aber auch Umwelt- und Siedlungsaspekte berücksichtigt.</p>
<h2><span>Neues Vorstandsteam gewählt</span></h2>
<p>Im Rahmen der Versammlung wurde auch ein neuer Bundesjugendvorstand gewählt. Als Bundesjugendsprecher:innen wurden Lena Adam (21, Hamburg) und Sebastian Vogel (24, Axstedt) bestimmt. Zu stellvertretenden Sprecher:innen wurden Lena Becker (24, Weimar), Constanze Hüper (21, Hannover), Elija Fabian König (23, Malsch bei Karlsruhe) und Lennart Uecker (22, Weimar) gewählt.</p>
<p>Der neue Vorstand hat sich viel vorgenommen: Schwerpunkt wird es sein, die beschlossenen verkehrspolitischen Positionen in konkrete Aktionen münden zu lassen. Dazu sollen Gespräche mit politischen Entscheidungsträger:innen geführt und Bündnisse mit anderen Jugendorganisationen und -verbänden geschmiedet werden. Zudem steht die Weiterentwicklung der Verbandsstrukturen und Angebote des Jungen ADFC im Fokus.</p>
<p><a href="https://junger.adfc.de/" target="_blank" class="button-weiter">Zur Website des Jungen ADFC</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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